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Armenische Fischzüchter protestieren in Eriwan und fordern dringende staatliche Hilfe

  • IHR
  • vor 3 Tagen
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Armenische Fischzüchter protestieren vor dem Regierungssitz in Eriwan, um nach strengen Exportverboten dringende staatliche Hilfe zu fordern.

Fischzüchter in Armenien haben vor dem Regierungssitz in Eriwan protestiert, um nach strengen Exportbeschränkungen dringend finanzielle Unterstützung zu fordern.


Demonstranten aus den Regionen Armawir und Ararat versammelten sich am Dienstag, um ein direktes Treffen mit dem stellvertretenden Premierminister Mher Grigoryan zu fordern.


Demonstranten sagten, Kreditverpflichtungen und die Unfähigkeit, Zugang zu europäischen Märkten zu erhalten, hätten dazu geführt, dass mehrere Aquakulturunternehmen unmittelbar vor der Schließung stünden.


„Wir haben es geschafft, die Produktion mit unseren eigenen Mitteln mehr als zwei Monate lang aufrechtzuerhalten“, sagte Rafael Poghosyan, Leiter der Fischfarm Vanka Retail.


Poghosyan sagte, dass Sicherheitsinspektionen zwar keine Qualitätsmängel bei armenischen Fischprodukten festgestellt hätten, dem Sektor jedoch trotz Gesprächen mit Wirtschaftsminister Gevorg Papoyan keine finanziellen Hilfsprojekte zugewiesen worden seien.


Regierungsbeamte boten an, eine schriftliche Petition der Menge anzunehmen, doch die Gruppe lehnte ab und bestand auf persönlichen Gesprächen mit Grigorjan.


Der Protest folgt auf weit verbreitete Handelsstörungen in der Region. Russland verbot im Vorfeld der Parlamentswahlen am 7. Juni die Einfuhr mehrerer Agrarprodukte aus Armenien, darunter Obst, Gemüse und Fisch.


Der armenische Sender von Radio Free Europe/Radio Liberty, Azatutyun, berichtete, dass Fischproduzenten derzeit mit nationalen Lebensmittelsicherheitsbehörden zusammenarbeiten, um bestehende Exporthindernisse zu beseitigen.



 
 
 

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