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Bei den LGBT-Rechten liegt Aserbaidschan in Europa auf dem zweitschlechtesten Platz

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  • vor 6 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit
Aserbaidschan wurde von der Interessenvertretung ILGA-Europe im Rainbow Map-Index 2026 in Bezug auf den Schutz der LGBT-Rechte auf Platz zwei der schlechtesten in Europa eingestuft.

Ein jährlicher Index der europäischen Interessenvertretung ILGA-Europe hat Aserbaidschan hinsichtlich seines Schutzes von LGBT-Rechten auf den vorletzten Platz in Europa gesetzt.


Die International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (ILGA-Europe) hat ihre Rainbow Map 2026 veröffentlicht, die den rechtlichen und politischen Schutz auf einer 100-Punkte-Skala in 49 Ländern misst.


Aserbaidschan erhielt einen Wert von lediglich 2 % und belegte damit den 48. Platz in der Liste. Nur Russland schnitt schlechter ab, während Spanien mit 89 % den Index anführte, gefolgt von Malta mit 88 % und Island mit 86 %.


In ihrem Bericht sagte die ILGA-Europa, dass die niedrige Bewertung „systematische Menschenrechtsverletzungen“ durch die Regierung des Landes widerspiegele.


Die aserbaidschanische Regierung hat solche Behauptungen jedoch wiederholt zurückgewiesen und darauf bestanden, dass die Rechte aller Bürger vollständig geschützt seien.


Die Rainbow Map wird seit 2009 veröffentlicht und verwendet 76 Kriterien in sieben thematischen Kategorien, darunter Gleichberechtigung, Familienrechte, Schutz vor Hassverbrechen und Raum für die Zivilgesellschaft.


Aserbaidschan blieb in der Vergangenheit immer am Ende der Rangliste.


Auch andere regionale Länder schnitten im Bericht 2026 schlecht ab: Georgien belegte den 44. Platz (12 %), Armenien den 45. Platz (9 %) und die Türkei den 47. Platz (5 %).



 
 
 

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