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Proteste der tschetschenischen Diaspora in Europa gegen geplante deutsche Abschiebung

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  • vor 4 Tagen
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Aktivisten der tschetschenischen Diaspora protestieren vor deutschen Botschaften in Europa gegen die geplante Abschiebung des Asylbewerbers Muslim Alchasow nach Russland.

Aktivisten der tschetschenischen Diaspora haben vor deutschen Botschaften in drei europäischen Hauptstädten gegen die geplante Abschiebung eines Asylbewerbers nach Russland protestiert.


Demonstranten versammelten sich in Wien, Prag und Helsinki, um die deutschen Behörden aufzufordern, den Muslim Alchasow nicht abzuschieben, und warnten, dass sein Leben bei einer Rückkehr in Gefahr sei.


Die Menschenrechtsaktivistin Rosa Dunajewa sagte, die Familie von Herrn Alchasow sei in Tschetschenien jahrelanger Verfolgung, Entführung und Folter ausgesetzt gewesen.


„Die Familie des Muslim Alkhazov gehört zu denen, die stark unter der Verfolgung durch die Behörden gelitten haben“, schrieb Frau Dunayeva im Anschluss an die Streikposten in den sozialen Medien.


Die Demonstranten forderten die Bundesregierung auf, ihren internationalen Menschenrechtsverpflichtungen nachzukommen und Flüchtlingen, die aus dem Nordkaukasus fliehen, Schutz zu gewähren.


Die Entscheidung, Flüchtlinge nach Russland zurückzuschieben, wo viele von ihnen ernsthaften Vergeltungsmaßnahmen und Misshandlungen ausgesetzt sind, wird von Menschenrechtsgruppen zunehmend kritisiert.


Am 24. Juni deportierte Litauen einen tschetschenischen Eingeborenen ab, nachdem die Behörden sich geweigert hatten, seinen Flüchtlingsstatus zu verlängern, obwohl der Mann seit mehr als 20 Jahren legal im Land lebte.


Bei einem anderen Vorfall am 23. März wurde ein weiterer tschetschenischer Asylbewerber aus Estland nach Russland abgeschoben, nachdem ihm angeblich der Zugang zu einer angemessenen Rechtsvertretung verweigert worden war.



 
 
 

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