Aserbaidschanische Hungerstreikende wurden in Einzelhaft genommen
- IHR
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Vier aserbaidschanische religiöse Aktivisten, die sich im Hungerstreik befinden und die Freilassung inhaftierter Journalistinnen und Aktivistinnen fordern, wurden nach Angaben von Familienangehörigen in Einzelhaft gebracht.
Die Männer, die Mitglieder der Muslim Unity Movement (MBH) sind, werden im Gefängniskomplex Umbakı nahe der Hauptstadt Baku festgehalten.
Laut dem Lokaljournalisten Arzu Abdulla, der mit der Familie eines der Häftlinge sprach, traten Süleyman Ələkbərov, Vəli Allahverdiyev und Vüqar Alıyev am 11. Juli in den Hungerstreik. Ein vierter Aktivist, Elvin Zeynalov, schloss sich dem Protest am 13. Juli an.
Die Gruppe fordert die Freilassung von neun inhaftierten Journalistinnen und sechs Ordensfrauen, die lokale Menschenrechtsorganisationen als politische Gefangene anerkannt haben.
Die neun Journalisten wurden in den letzten drei Jahren im Rahmen strafrechtlicher Ermittlungen gegen unabhängige aserbaidschanische Medienunternehmen, darunter Abzas Media und Meydan TV, festgenommen.
Ihnen werden Schmuggel, Steuerhinterziehung und illegales Unternehmertum vorgeworfen. Die Journalisten bestreiten die Vorwürfe mit der Begründung, dass sie wegen ihrer investigativen Berichterstattung ins Visier genommen würden.
Die sechs Ordensfrauen wurden am 15. August letzten Jahres in der Siedlung Bina in der Nähe von Baku festgenommen. Sie wurden verhaftet, als sie Lebensmittel für wohltätige Zwecke verteilten und Parolen zur Unterstützung Palästinas riefen.
Die Frauen, denen Rowdytum und Störung der öffentlichen Ordnung vorgeworfen werden, weisen die Vorwürfe ebenfalls zurück und bezeichnen ihre Festnahmen als politisch motiviert.
Die aserbaidschanische Regierung hat die Inhaftierung politischer Gefangener wiederholt bestritten und behauptet, dass alle Festnahmen von Journalisten und Aktivisten ausschließlich auf Straftaten beruhen.
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