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Mann aus Krasnodar wegen Aufrufen zu Raketenangriffen auf Moskau festgenommen

  • IHR
  • vor 3 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit
Ein Mann aus Krasnodar wurde von russischen Sicherheitskräften festgenommen, weil er angeblich einen anonymen Telegram-Kanal genutzt hatte, um zu Raketenangriffen auf Moskau aufzurufen.

Sicherheitskräfte in Südrussland haben einen 39-jährigen Mann festgenommen, der beschuldigt wird, mit der Messaging-App Telegram zu Raketenangriffen auf Moskau aufgerufen zu haben.


Der Verdächtige soll unter dem Pseudonym „Walter“ einen anonymen Telegram-Kanal betrieben und dort extremistisches Material veröffentlicht haben, teilte der Bundessicherheitsdienst (FSB) mit.


Nach Angaben der regionalen Nachrichtenagentur Utrenniy Yug, die über die Festnahme am 14. Juli berichtete, behaupten die russischen Behörden, der Mann teile „ukrainisch-nationalistische Ideologie“.


Ihm wird vorgeworfen, Raketenangriffe auf die russische Hauptstadt befürwortet und Gewalt gegen russische Soldaten und Kriegsgefangene angestiftet zu haben.


Dem Einwohner von Krasnodar wird gemäß den Artikeln 205.2 und 280 des russischen Strafgesetzbuches öffentliche Anstiftung zu Terrorismus und extremistischen Aktivitäten vorgeworfen, berichtete die Zeitung Yugopolis.


Die Festnahme ist Teil eines umfassenderen, anhaltenden Vorgehens gegen Online-Rede in Russland.


Ende Juni wurde ein Bewohner der nahegelegenen Hafenstadt Noworossijsk wegen ähnlicher Anschuldigungen vor Gericht gestellt, nachdem er in Kommentaren in einer Messaging-App angeblich Terrorismus rechtfertigt hatte.



 
 
 

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